Wassermangel in Basra gefährdet 100.000 Kinder
- Können an Durchfall und Austrocknung sterben
Nachdem die Wasserversorgung in der zweitgrößten irakischen Stadt Basra unterbrochen ist, sei es nur mehr eine Frage der Zeit, bis die Menschen aus dem Schatt-el Arab trinken werden, warnte das UNO-Kinderhilfswerk UNICEF am Montag.
In diesem Fluss wird allerdings auch das Abwasser der Stadt entsorgt.
Das verschmutzte Wasser wird vielen das Leben kosten. Extrem gefährdet sind Kinder unter fünf Jahren, die an den Auswirkungen von Durchfall und Austrocknung sterben können. Sobald es die Lage zulässt, wird UNICEF die ärmsten Kinder mit Trinkwasser versorgen, hieß es. Bei den unter Fünfjährigen handelt es sich um rund 100.000 Kinder.
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