Italien: Leiche eines Flüchtlingsbabys an Strand gespült
- Boot war in Seenot geraten
Die Leiche eines drei Monate alten Flüchtlingsbabys ist am Dienstag an der süditalienischen Küste bei Lecce entdeckt worden. Das tote Kind müsse mehrere Tage im Meer getrieben und schließlich an den Strand gespült worden sein, ergab eine erste gerichtsmedizinische Untersuchung, wie die italienische Nachrichtenagentur ANSA berichtete.
Die Behörden vermuteten, dass das Kind zu einer Flüchtlingsgruppe gehörte, die in der Vorwoche vor der apulischen Küste in Seenot geraten war. An einem nahe gelegenen Küstenabschnitt am Kanal von Otranto im äußersten Südosten der Apennin-Halbinsel waren die Leichen von vier albanischen Männern entdeckt worden.
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