Das Wiener Stadtrad wird "Citybike Wien" heißen
- Probebetrieb startet laut Gewista Mitte Mai
- PLUS: Alle Infos zur gescheiterten "Viennabike"-Aktion!
·Warnung
27.000 Fahrräder jährlich gestohlen
Das neue - von der Gewista betriebene - Wiener Stadtrat wird unter dem Namen "Citybike Wien" an den Start gehen. Das hat Projektleiter Dieter Matuschek der APA berichtet. Ursprünglich war geplant, den "Viennabike"-Nachfolger auf den ähnlich lautenden Namen "Vienna Citybike" zu taufen. Um einem Urheberrechts-Konflikt aus dem Weg zu gehen, entschloss sich die Gewista jedoch für eine Umbenennung. Die ersten neuen Bikes sollen Mitte Mai durch die Stadt rollen.
Laut Matuschek sind schon die ersten beiden Standorte für den Probebetrieb fix. Die neuen Stadträder können dann bei den U-Bahn-Stationen Schottenring und Herrengasse in der City entliehen werden. "Kritik, dass es zu wenige Terminals gibt, ist nicht berechtigt. Das ist zunächst nur ein Probebetrieb, der ist unbedingt notwendig", betonte Matuschek.
Insgesamt sind 100 Stationen mit insgesamt 1.000 Citybikes vorgesehen. Die Entlehnung funktioniert mittels Touchscreen-Terminal und Bankomatkarte. Denn die neuen Stadträder sind nur mehr in der ersten Stunde gratis. Danach müssen Gebühren bezahlt werden. Eine anonyme Benutzung ist überhaupt nicht möglich, Leihradler müssen sich zuvor registrieren lassen, was auch über das Internet möglich sein soll.
Matuschek hat im APA-Gespräch auch bereits die Partner für das Projekt verraten: Neben den Wiener Linien und Europay sind das die Sponsoren One, Nokia und Raiffeisen.
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