Donnerstag, 27. März 2003

Nach Tod eines Soldaten: 8 Monate bedingt für Jäger

  • 20-Jähriger bei Bundesheer-Übung durch Kopfschuss gestorben

Er hatte die Soldaten mit Wildschweinen verwechselt... Im Landesgericht Eisenstadt fand am 28. März die Hauptverhandlung um den tragisches Tod eines 20-jährigen Soldaten während einer Bundesheerübung bei Pinkafeld statt. Der südburgenländische Jäger wurde zu acht Monaten bedingt und einer Geldstrafe verurteilt.

Das Unglück passierte in den Abendstunden des 19. September 2002, als Soldaten des Jägerbataillons 19 aus Pinkafeld von einer Nachtübung kommend in die Kaserne zurückkehren wollten.

Der ehemalige Vizebürgermeister von Pinkafeld, ein Jagdaufseher, will zu dieser Zeit auf Wildschweine geschossen haben, traf aber einen der übenden Soldaten. Trotz des raschen Einsatzes eines Notarztteams starb der aus Wiesfleck (Bezirk Oberwart) stammende junge Mann. Der Präsenzdiener war erst Anfang September 2002 eingerückt.

27.3.2003 22:11