Mittwoch, 26. März 2003

14-Jähriger in Oberösterreich an Meningitis erkrankt

  • Optimismus bei Ärzten: "Bub ist auf dem Weg der Besserung"

Meningitisalarm in Oberösterreich: Ein 14-Jähriger Hauptschüler aus Hörsching (Bez. Linz-Land) wurde mit eindeutigen Symptomen in ein Linzer Krankenhaus eingeliefert. Dies berichteten die Oberösterreichischen Nachrichten in ihrer Mittwoch-Ausgabe. Nach ersten Aussagen der zuständigen Amtsärztin sei der Bub aber schon wieder auf dem Weg der Besserung.

Der 14-Jährige wurde in sehr schlechtem Zustand und mit "typischen Symptomen" einer lebensbedrohlichen bakteriellen Gehirnhautentzündung ins Krankenhaus eingeliefert. Neben hohem Fieber, Kopfschmerzen, Übelkeit und Erbrechen sei vor allem ein "steifer Nacken" ein Symptom für eine Gehirnhautentzündung, so die Ärztin.

Nach Bekanntwerden des Falles wurden von den zuständigen Behörden alle Sicherheitsvorkehrungen getroffen, um die Infektion in Schach zu halten. Die Familie des 14-Jährigen und alle nahen Verwandten, die mit dem Buben Kontakt hatten, sowie sämtliche Klassenkameraden und die Schüler der Parallelklasse hätten sofort - so die Amtsärztin - eine Antibiotikum-Prophylaxe bekommen. Neue Krankheitsfälle waren Mittwoch Vormittag nicht bekannt.

In der Gemeinde wurden Info-Blätter verteilt und auch die niedergelassenen Ärzte wurden ersucht, besonders auf mögliche Verdachtsfälle zu achten. In Österreich erkranken pro Jahr zwischen 80 und 100 Menschen an Meningitis. Meist sind Kleinkinder und Jugendliche betroffen.

26.3.2003 11:31