Steirischer SARS-Verdacht hat sich nicht bestätigt
- Ehepaar bereits wieder aus LKH-West entlassen
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Die Maßnahmen
in Wien-Schwechat
Entwarnung gibt es für den ersten Verdacht eines Auftretens von SARS in der Steiermark. Athanasios Bogiatzis, oberster Hygieniker der steirischen Landeskrankenanstalten, gab am Mittwoch Entwarnung hinsichtlich einer Meldung der "Kleinen Zeitung" (Mittwoch-Ausgabe): Die beiden Patienten, die vorsichtshalber am Dienstag im LKH-West in der infektiologischen Abteilung aufgenommen worden waren, konnten bereits wieder entlassen werden. "Es ist eine ganz normale Verkühlung", so Bogiatzis.
"Die beiden Patienten sind fieberfrei und beschwerdefrei", so der Hygieniker. Das steirische Ehepaar war am Dienstag - nach einem Aufenthalt in Singapur - in die infektiologische Abteilung am LKH-West, in der alle schweren steirischen Infektionsfälle behandelt werden, aufgenommen worden. Die Frau zeigte überhaupt keine Symptome, wurde aber vorsichtshalber mit der gleichen Sicherheitsvorkehrungen in der Station behalten.
"Wir sind natürlich für den Fall des Falles gerüstet", so Bogiatzis, der zugleich vor übertriebener Aufregung warnte. "Alle steirischen LKH wurden von mir über die entsprechenden Vorsichtsmaßnahmen nach den Vorgaben des Robert-Koch-Instituts informiert. Verdächtige Fälle kommen ins LKH-West, wo wir natürlich bis zur Klärung des Verdachtes entsprechende Sicherheitsvorkehrungen treffen können", so der Hygieniker. Sollte sich ein Verdacht bestätigen, wird der Patient nicht in der Steiermark behandelt, sondern mit einem Isolatorwagen in eines der dafür speziell ausgerichteten Krankenhäuser - die nächsten befinden sich in laut Bogiatzis in Deutschland - transferiert.
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