Dienstag, 25. März 2003

Linzer SP: Bürgermeister Dobusch als Spitzenkandidat

  • Stadträtinnen Holzhammer und Dolezal auf 2. und 3. Listenplatz
  • "Generationswechsel" in der SPÖ-Fraktion

Der amtierende Linzer Bürgermeister Franz Dobusch tritt bei den Gemeinderatswahlen Ende September in Oberösterreich als Spitzenkandidat der Linzer SPÖ an. Als Bürgermeister-Kandidat erhielt Dobusch in einer geheimen Wahl des Parteivorstandes hundert Prozent der Stimmen.

Auf den Listenplätze zwei und drei sollen bei den kommenden Wahlen die Sozialstadträtin Ingrid Holzhammer und die Gesundheitsstadträtin Christiana Dolezal stehen. Insgesamt treten in Linz 122 Kandidaten für die SPÖ an, berichtete Bürgermeister Dobusch in einer Pressekonferenz am Dienstag in Linz.

Listenplatz vier wird vom Vorsitzenden des Wirtschaftsverbandes Oberösterreich - Wolfgang Schimböck - belegt, auf Platz fünf scheint die stellvertretende Bezirksfrauenvorsitzende Erika Rockenschaub auf. Dobusch sprach von einem "Generationswechsel": Von den bislang 28 Vertretern der Sozialdemokratie im Linzer Stadtparlament würden 13 Personen ausscheiden. "Sind derzeit drei Viertel aller SPÖ-Gemeinderäte älter als 50 Jahre, so sind in Zukunft 70 Prozent jünger als 50". Der Altersdurchschnitt sinke von derzeit 54 auf künftig 44 Jahre.

Mit dem 21-jährigen Josef Zehetner - derzeit Vorsitzender der Sozialistischen Jugend - scheint der jüngste SPÖ-Kandidat auf dem Listenplatz 34 auf. Die Interessen der Senioren werden auf Listenplatz sieben durch die seit 1997 im Linzer Gemeinderat tätige Elfriede Kalod vertreten. Insgesamt kandidieren 57 Frauen für die Linzer Sozialdemokratie. Dies entspreche - so Dobusch - einem Frauenanteil von 46,7 Prozent. "Noch nie konnte eine derart hohe Präsenz von Frauen auf der Gemeinderatsliste der SPÖ erreicht werden", erklärte der SPÖ Spitzenkandidat.

25.3.2003 13:27