Horrorgeschichten erweisen sich als unwahr
- Keine Angst vor Elektrosmog: Alles im Bereich der Grenzwerte
- Mobilfunk-Wissenschafter tagen in Wien
·Elektrosensibel
Kirche beklagt Sendeanlagen
·Wettrennen
UMTS-Start: A1 gegen "3"
·Unfallrisiko
Am Steuer: Hände weg vom Handy!
Vor Elektrosmog - und im speziellen vor Handystrahlungen - braucht man keine Angst zu haben. Das war der einheitliche Tenor von Wissenschaftern, die zu einem Expertengespräch des Forums Mobilkommunikation (FMK) nach Wien gekommen waren. "Die Grenzwerte, die von WHO und EU definiert wurden, werden eingehalten", sagte der deutsche Biologe Uwe Kullnik, Vorsitzender des Arbeitskreises "Mobilfunktechnik und Gesundheit" des deutschen Branchenverbandes BITKOM. "Auch die österreichischen Netzbetreibern halten sich daran", hieß es von Seiten des FMK.
Es gibt laut Kullnik zahlreiche Gremien, wie etwa in der WHO, die sämtliche wissenschaftlichen Arbeiten über elektromagnetische Felder überprüfen und dann einen Gesamtbericht abgeben. "In dem neuesten Bericht sagen diese Gremien, zu diesen u.a. Biologen, Mediziner und Techniker gehören, dass keine Gefahr besteht", erklärte Kullnik. Jedes Gerät sei so ausgelegt, dass kein Grenzwert überschritten werde - sowohl zu Hause als auch im Büro. Um in die Nähe dieses Grenzwertes zu kommen, müssten sich in einem sehr kleinen Raum sehr viele Geräte versammeln, so der Experte.
Horrorgeschichten, dass das Telefonieren mit dem Handy ungesund sei, seien durch viele alte und oft auch fehlerhafte Studien verursacht worden. "Aber auch Kritiker sprechen nicht von Grenzwerten, sondern von Erhöhungen. Egal, welcher Wert, er ist erhöht", sagte Kullnik. Entlastungsstudien werden einfach ignoriert. "Denn Katastrophen verkaufen sich besser. Bei positiven Berichten hinterfragt keiner", meinte der Experte.
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