Russische Firma: Gratis-Gespräche ins Weiße Haus
- Volksseele soll sich über den Irak-Krieg austoben können
- Anrufer wollen in die Schaltzentrale durchgestellt werden
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Hacker-Attacken auf US-Firmen
Der westrussische Telekomprovider Excom hat ein Telefonservice für verärgerte Landsleute gestartet, die ihrem Unmut über den Irak-Krieg Luft machen wollen. Excom vermittelt Gratis-Gespräche ins Weiße Haus, damit jeder seinen Ärger über den Konflikt loswerden könnte.
Bisher hätten zumindest 987 Personen das Angebot genutzt und Telefonate mit dem Weißen Haus in der Dauer von zwei bis 20 Minuten geführt, erklärte Excom-Generaldirektor Konstantin Iwanow. Dabei seien die Temperamente einiger Kunden angesichts der US-Angriffe auf Saddam Husseins Regime förmlich übergegangen, sagte Iwanow. Nach Angaben einer Excom-Mitarbeiterin riefen manche User alle zehn Minuten an und wollten sofort in die Schaltzentrale der Supermacht durchgestellt werden. Iwanow hat die Nummer für die Telefonzentrale des Weißen Hauses im Internet gefunden (Tel.: +1 (202) 456-1414) und will seinen Gratis-Dienst auf unbestimmte Zeit anbieten. (pte/red)
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