Unfallrisiko durch MMS-Gebrauch am Steuer erhöht
- Multimedia-Handys verlangen zuviel Aufmerksamkeit
- Senden und Empfangen von MMS-Bildern bald verboten
·CeBIT 2003
Die neuen Handy- Highlights!
·"3Mobiles"
Drei: Die Handys für den UMTS-Start!
Die Aufmerksamkeit eines Autofahrers sollte voll und ganz der Straße und dem Verkehr gelten. Das ist leider nicht immer der Fall: Manche Verkehrsteilnehmer beschäftigen sich während der Fahrt mit ihren Multimedia-Handys und bringen sich und andere damit in Gefahr. Darauf machte ÖAMTC-Verkehrspsychologin Marion Seidenberger in einer Aussendung aufmerksam.
"Wer sich acht Sekunden lang dem Display seines Handys zuwendet, fährt bei Tempo 50 mehr als 110 Meter ohne einen Blick auf die Straße", warnte Seidenberger. Um sich MMS-Bilder aufs Mobiltelefon zu holen, sind Geschick und Aufmerksamkeit gefordert - noch mehr, als man zum Versenden von SMS oder zum Telefonieren braucht. Weil Autofahrer 90 Prozent der Informationen über die Augen aufnähmen, sollte vor allem die optische Ablenkung während der Fahrt unbedingt vermieden und auf später verschoben werden, um Unfälle zu vermeiden, betonte sie.
Auch beim Verfassen und Lesen von SMS steht die Bedienung des Handys im Vordergrund und sollte, wie das Telefonieren ohne Freisprechungsanlage, unterlassen werden. ÖAMTC-Jurist Martin Hoffer vermutet, dass das Senden und Empfangen von MMS-Bildern am Steuer künftig ebenso untersagt werden wird.
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