RIM schließt Partnerschaften mit Microsoft und Symbian
- Kanadier wollen ihre Plattform für Handy-Hersteller öffnen
- Technologie richtet sich vor allem an Unternehmenskunden
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Research in Motion (RIM) will seine Messaging-Plattform sowohl für Microsoft- als auch Symbian-Smartphones öffnen. Das kanadische Unternehmen hat in New Orleans auf der Konfernez der "Cellular Telecommunications and Internet Association" (CTIA) Partnerschaften mit Microsoft und Symbian bekannt gegeben. Zusätzlich stellte RIM sein Lizenzprogramm BlackBerry-Connect vor.
Symbian und RIM wollen gemeinsam Mobilfunkgesellschaften und Handyproduzenten eine BlackBerry-Lösung anbieten. Damit sollen E-Mail- und Datenservices auf der Basis von RIMs Technologie auch auf Symbian-Mobiltelefonen genutzt werden können. Lizenzinhaber von Symbian-Lizenzen wie Nokia, Sony Ericsson, Siemens und Samsung erzeugen mehr als 75 Prozent aller Handys weltweit. Mit der Partnerschaft sollen diese Handyproduzenten BlackBerry-Lösung einfach in ihre Mobiltelefone integrieren können.
Kooperation mit Microsoft
RIM tanzt dabei auf zwei Hochzeiten gleichzeitig. Die Kanadier werden ihre Lösung zusammen mit Microsoft auch für Windows Pocket PCs und Smartphones adaptieren. Der erste Lizenz-Partner wird hier der taiwanesische Produzent HTC sein.
Die Technologie von RIM basiert auf Java und richtet sich vor allem an Unternehmenskunden. Die BlackBerry-Pager und -Mobiltelefone des Unternehmens sind über eine eigene Server-Infrastruktur an die Unternehmens-IT angebunden, so dass der Benutzer immer Zugriff auf das Intranet sowie seine E-Mails hat. (pte/red)
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