TI-Design vereinigt WLAN, GPRS und Bluetooth
- Gleichzeitige Verbindungen über unterschiedliche Techniken
- Bis 2008 jährlich 20% Zunahme am Handheld-Markt
Der US-Technologiekonzern Texas Instruments (TI) stellte in New Orleans ein Referenzdesign vor, das drei unterschiedliche Mobilfunktechnologien vereinigt. Der auf der Cellular Telecommunications and Internet Association Mobilfunkkonferenz präsentierte Handheld-Entwurf "Wanda" verfügt über WLAN, Bluetooth und GPRS. TI will das Design unabhängigen Produzenten anbieten.
Wanda steht für "Wireless Any Network Digital Assistant" und basiert vollkommen auf TI-Chips. Als zentraler Prozessor des Handhelds soll der OMAP1510 dienen, der auch Multimedia-Anwendungen unterstützt. Dazu kommen der Bluetooth-Chip BRF6100, der 802.11b-Baseban-Prozessor TNETW1100B sowie der TCS2100 GSM/GPRS-Chipsatz. Als Betriebssystem soll Windows für Pocket PC zum Einsatz kommen. Das Design soll gleichzeitig Telefongespräche, Internetzugriff sowie Multimedia-Anwendungen und Bluetooth-Verbindungen (etwa für Druckaufträge) ermöglichen.
TI will mit dem Design weiterhin am Handheld-Markt mitmischen. Das Unternehmen geht hier von einem stetigen Wachstum aus und stützt sich dabei auf eine Analyse des US-Marktforschungsinstituts In-Stat/MDR, das bis 2008 eine jährliche Zunahme in diesem Segment von 20 Prozent voraussagt. (pte/red)
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