Die Gratis-Musik-Falle - Der teure KaZaA-Aufreger
- Ein harmloser Fehler lässt die Telefonrechnung explodieren
- PLUS: Tipps wie man sich davor schützen kann!
·KaZaA-Mania
Bereits 75 Mio. legale Downloads
Kann etwas, was gratis ist, eigentlich Geld kosten? Ja, eine ganze Lawine. Wenn man beim Downloaden von Gratis-Hits aus dem Web zu leichtsinnig vorgeht. Der Fall der Juliane S., die tausende Musik-Files auf ihrem Computer hortete soll als warnendes Beispiel dienen.
Die Niederösterreicherin wollte sich weitere Hits aus der weltgrößten Musik-Tauschbörse KaZaA holen, machte dabei aber einen fatalen Fehler als sie die Standard-Einstellungen des Tauschprogramms veränderte. Die Folge war, dass jedes Mal, wenn der PC hochfuhr, gleichzeitig auch KaZaA gestartet wurde. Die auf der Festplatte befindlichen Songs waren somit für die vier Millionen User der Tauschbörse offen.
Am PC der unaufmerksamen Userin wurden als Folge daraus regelrechte Download-Partys veranstaltet. Innerhalb eines Monats sind insgesamt 7.000 MP3s abgesaugt worden - dies entspricht dem Inhalt von 450 CDs. Das Resultat schlug sich in einer dicken Rechnung des Providers nieder: 1.680 Euro für einen Monat waren fällig, denn das Transfer-Limit (regelt, wie viel Daten vom PC ins Netz und retour gehen) wurde um 300 % (!) überschritten.
Der richtige Schutz vor Saugern
Mit ein paar einfachen Regeln kann das Musiksaugen aus dem Internet aber gleich viel sicherer gemacht werden:
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