Herzog will Otto Rehhagel beim Wiedersehen besiegen
- Rekordnationalspieler hofft gegen Griechen auf Erfolgserlebnis
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Siegt Österreich vs. Griechenland?
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Diese Elf kämpfte gegen Tschechien!
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Die Teamkarriere von 1988 bis heute
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Silbernes Ehrenzei- chen für Krankl
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Vom Parkkicker zum ÖFB-Teamchef
Dem Hunderter-Klub gehört Österreichs Fußball-Rekordnationalspieler Andreas Herzog seit vergangenem Jahr und seinem 100. Einsatz im ÖFB-Team gegen Norwegen an. Am Mittwoch (20:30 Uhr/live ORF1) startet im Arnold Schwarzenegger-Stadion in Graz-Liebenau beim freundschaftlichen Länderspiel gegen Griechenland für den Rapid-Kapitän quasi die "Verlängerung".
Der 34-jährige Routinier meinte am Montag bei der ersten Pressekonferenz: "Ich hoffe wir gewinnen und holen uns ein Erfolgserlebnis vor Prag."
"Das gleiche Resultat wie beim Debüt von Teamchef Hans Krankl vor einem Jahr in Graz gegen die Slowakei wäre schön", spekuliert Herzog wieder mit einem 2:0-Heimsieg zum Start des Länderspieljahres. Seit dem Start der Krankl-Ära hat sich im ÖFB-Team aber einiges geändert. "Wir haben jetzt einige 'Kanten' dabei, die körperlich sehr stark sind." Gerade diese Tatsache wäre vor dem EM-Qualifikationsspiel am 2. April in Tschechien wichtig, denn dort warten Riesen wie Jan Koller, Vratislav Lokvenc und Co.
Für den Teamkapitän kommt es vorerst aber zum Wiedersehen mit Otto Rehhagel. Der deutsche Trainer-Oldie hatte Herzog von Rapid in die deutsche Bundesliga zu Werder Bremen geholt, wo die Beiden maßgeblich an den Erfolgen der Hanseaten beteiligt waren. Später wurden sie in München bei den Bayern zu Zeiten des "FC Hollywood" nicht glücklich, Andi Herzog etwa von Oliver Kahn durchgebeutelt und Otto Rehhagel bekam hinterrücks von den Bayern-Granden den "Dolch" angesetzt.
Herzog möchte Sieg gegen Rehhagel
"Heuer hat es bisher noch keinen Kontakt gegeben, aber ich freue mich natürlich auf unser Wiedersehen. Wichtiger ist aber das Spiel, Herr Rehhagel ist zwei, drei Mal im Jahr in Wien, dann sehen wir uns. Es ist aber keine Frage, dass ich ihn gern schlagen würde."
Bei Rapid feierte Herzog am Sonntag mit dem 1:0-Erfolg gegen Sturm den ersten Sieg in der Frühjahrssaison. Dabei wurde der "Altspatz" gemeinsam mit "Grünschnabel" Roman Kienast an vorderster Front aufgeboten, weil Roman Wallner wegen Verletzung - so wie nun auch der Nationalmannschaft - nicht zur Verfügung stand. "Ich fühle mich körperlich gut und habe eine starke Vorbereitung hinter mir. Bis auf die Partie gegen die Admira war ich immer als Sturmspitze aufgestellt, im Mittelfeld muss man aber genauso den Ball behaupten und sich gegen die Gegenspieler durchsetzen."
"Gegen die Griechen erwartet uns eine schwere Aufgabe. Sie haben keine kleine Mannschaft und werden auch bei Standard-Situationen gefährlich sein, aber wir haben jetzt auch einige Riegel. Wichtig wäre nach den Niederlagen gegen Holland und Norwegen, einen Sieg zu feiern."
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