Erster Frühjahrs-Sieg für Rapid gegen Sturm Graz
- Einziges Tor durch Hofmann bereits nach 62 Sekunden
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Im fünften Versuch hat Rapid Wien in der T-Mobile Fußball-Bundesliga den ersten Sieg im Frühjahr gefeiert. Der Rekordmeister gewann vor 6.800 Zuschauer im Hanappi-Stadion dank eines Blitztreffers von Steffen Hofmann nach 62 Sekunden gegen Sturm Graz mit 1:0 (1:0) und holte damit drei wichtige Punkte im Rennen um einen Europacup-Platz.
Rapid liegt nun auf Rang fünf, je drei Zähler hinter Sturm und dem GAK sowie sieben hinter dem zweitplatzierten SV Pasching.
Rapid nahm sich die Kritik der vergangenen Wochen zu Herzen und präsentierte sich um zumindest eine Klasse besser als vor einer Woche, als gegen Schlusslicht Admira/Mödling nur ein 0:0 erreicht wurde. Der Start gelang zudem optimal, schon nach 62 Sekunden hieß es 1:0 für die Hütteldorfer. Kienast düpierte Neukirchner, Herzog ließ die Hereingabe passieren, Hofmann schoss aus rund zwölf Metern trocken zur frühen Führung ein. Es war erst der zweite Treffer des Rekord-Meisters im Frühjahr.
Auch in der Folge machte Rapid Druck, Sturm hatte vor allem in der Defensive große Probleme. Prisc (3.) und Kienast (9.) hätten die Hickersberger-Truppe auch 2:0 voran bringen können. Nach rund 20 Minuten erfing sich Sturm aber. Die Grazer kombinierten gefällig, Torszenen blieben allerdings Mangelware. Einzig Dag, der schlecht schoss (29.), und Masudi, der nach einer Rojas-Flanke über das Tor köpfelte (33.), sorgten vor der Halbzeit für Gefahr.
An diesem Bild änderte sich auch nach der Pause nichts. Rapid zog sich weit zurück, Sturm machte das Spiel, allerdings führte der stets zunehmende Druck erst in der Schlussphase zu Chancen. Die wurden allerdings kläglich vergeben. Haas kam unbedrängt am Elfer zum Schuss, traf den Ball aber nicht richtig (77.). Und in der Nachspielzeit zog Szabics nach Fehler von Saler alleine vor das Rapid-Tor, schoss aber nur ans Außennetz (92.).
Teamstürmer Haas war vor den Augen von Teamchef Hans Krankl erst nach rund einer Stunde eingewechselt worden, weil er nach Meinung von Sturm-Trainer Franco Foda nach langer Verletzungspause "noch nicht 90 Minuten spielen kann". Krankl sah dafür einen starken Andreas Herzog.
