Für Schumi kommt nur Zukunft bei Ferrari in Frage
- "Ich weiß nichts von einer Gehaltskürzung"
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Wer holt sich 2004 den Titel?
Michael Schumacher will Ferrari die Treue halten und die Gespräche über die Zukunft mit der "Scuderia" in aller Ruhe auf sich zukommen lassen. "Ich sehe kein anderes Team, für das ich noch fahren würde", sagte der Formel-1-Weltmeister am Donnerstag bei der Pressekonferenz vor dem Großen Preis von Malaysia. Beim Rennen am Sonntag sind Sie auf NEWS-Networld ab 8.00 Uhr LIVE dabei!
Der fünffache Champion verwies zuletzt aufgekommene Gerüchte, wonach ihm angeblich Gehaltskürzungen drohen und Williams Interesse an ihm habe, ins Reich der Märchen. "Ich weiß nichts von einer Gehaltskürzung", betonte Schumacher. "Mein Vertrag läuft noch bis nächstes Jahr. So ist die Situation."
"Kann bleiben, so lange ich will"
Konkrete Verhandlungen über eine Verlängerung des Kontraktes hat es offenbar noch nicht gegeben. "Ich habe das Angebot von meinem Team, dass ich so lange bleiben kann, wie ich möchte. Das ist das schönste Kompliment, das mir das Team machen konnte", meinte der Deutsche.
Vertrag bis 2006?
Auch wenn der 34-Jährige bisher das Thema Karriere-Ende offen gelassen hatte, sieht der Rheinländer keinen Zeitdruck für Vertrags-Verhandlungen über 2004 hinaus. "Es ist noch zu früh", meinte der Weltmeister. Wenn der Zeitpunkt gekommen sei, werde man sich zusammensetzen. Nach Informationen der "Bild"-Zeitung soll Schumacher zu einer Verlängerung von zwei Jahren tendieren.
Fitness-Urlaub auf den Malediven
Vor dem Grand Prix von Malaysia in Sepang hatte sich Schumacher mit einem Fitness-Urlaub auf den Malediven auf das Hitze-Rennen vorbereitet. Der zweifache Malaysia-Sieger akklimatisierte sich mit einem Sportprogramm für das heiße und feuchte Klima. "Denn dieses Rennen hier ist wirklich das härteste im Kalender."
Malaysia ist für Schumi ein gutes Pflaster
Nach dem vierten Platz beim Auftakt in Melbourne rangiert Schumacher in der WM hinter Australien-Gewinner David Coulthard sowie Juan Pablo Montoya und Kimi Räikkönen. Er wisse aber, "dass wir ein starkes Auto haben". Der Kampf um die Weltmeisterschaft wird diesmal seiner Ansicht nach jedoch "schwieriger als je zuvor". In Malaysia hofft der Ferrari-Star auf den ersten Saisonsieg, zumal er seit dem ersten Grand Prix 1999 in Sepang immer die Pole Position sowie einen Platz auf dem Podium erobert hatte.
Warten auf den neuen Ferrari
Beim Warten auf den neuen Ferrari F2003-GA übt sich der momentan noch im Vorjahres-Auto antretende Schumacher in Geduld. "Wenn das Auto fertig ist, werden wir es bringen", erklärte er. Offiziell habe es von Ferrari nie eine Ansage gegeben, wann er erstmals im neuen Wagen starten werde. Nachdem Testpilot Luca Badoer zwei Unfälle im neuen Ferrari hatte, wird allgemein spekuliert, dass sich die Entwicklung verzögert.
