Sonntag, 23. März 2003

Basra seit Freitag ohne Strom und Trinkwasser

  • Hochspannungsleitungen zerstört
  • Nur mehr Versorgung mit Brauchwasser

Die 1,9 Millionen Bewohner der südirakischen Stadt Basra sind infolge der US-geführten Invasion seit Freitag ohne Strom und Trinkwasser. Die Lage drohe ernst zu werden, sagte ein Sprecher des Internationalen Komitees von Roten Kreuz. Durch die Kämpfe seien die Hochspannungsleitungen zerstört worden. Dadurch seien die Stromversorgung der Stadt und der Trinkwasser-Pumpstation ausgefallen. Die Stadt sei nur mehr mit Brauchwasser versorgt, das jedoch nicht trinkbar sei.

Seine Organisation stehe in Verhandlung mit den Kriegsparteien, damit ein Team von Technikern die Pumpstation wieder in Gang setze, sagte der Sprecher. Bisher seien die Gespräche jedoch erfolglos. Seinen Angaben zufolge befindet sich das Wasserwerk nahe dem von den alliierten Streitkräften besetzten Flughafen von Basra.

23.3.2003 18:13