Das war das Kriegs-Wochenende im Irak
- Vormarsch auf Bagdad & erste Verluste
- Offenbar erste US-Soldaten in irakischer Kriegsgefangenschaft
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"A-Day": Bomben & Bodenoffensive
·Das war Tag 2
Kämpfe im Süden, Vorstoß im Norden
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Die Fakten von der 1. Angriffs-Nacht
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170.000 Kunst-werke sind verloren
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Während die alliierten Truppen am Wochenende mit hohem Tempo auf Bagdad vorgerückt sind, sind offenbar erste US-Soldaten in irakische Kriegsgefangenschaft geraten. Mehrere amerikanische Soldaten würden im Irak vermisst, räumte US-Verteidigungsminister Donald Rumsfeld ein. Im irakischen Fernsehen waren zwischenzeitlich die ersten Bilder von toten US-Soldaten und Gefangenen zu sehen.
Im Folgenden ein Überblick über die wichtigsten Ereignisse im Irak-Krieg am Wochenende:
SAMSTAG, 22. März:
- Die amerikanischen und britischen Streitkräfte sind nach einem Bericht der BBC bis auf 320 Kilometer vor Bagdad vorgerückt. Es heißt, im Südirak hätten die alliierten Verbände nun auch den Flughafen der Stadt Basra besetzt.
- Das staatliche irakische Fernsehen zeigt Bilder von einem Treffen des irakischen Machthabers Saddam Hussein mit dem engsten Führungszirkel. Unklar ist, wann die Bilder aufgenommen wurden.
- Der türkische Außenminister Abdullah Gül weist Berichte über den Einmarsch von tausend Soldaten der türkischen Armee in den Nordirak zurück.
- Bei neuen US-Luftangriffen wird in Bagdad und Basra die Stromversorgung getroffen. In Teilen beider Städte gehen die Lichter aus.
- Zwischen Einheiten der irakischen Armee und US-Soldaten kommt es 160 Kilometer südlich von Bagdad zu Kämpfen.
- Der irakische Außenminister Naji Sabri ruft bei seiner ersten Auslandsreise seit Beginn des Krieges in Damaskus die arabischen Länder zur Unterstützung seines Landes auf. Sabri warnt außerdem die Türkei, sich in die inneren Angelegenheiten des Irak einzumischen.
- Die US-Streitkräfte bombardieren nach Informationen des arabischen Fernsehsenders "El Arabia" am Sonntagvormittag erstmals Tikrit, die Geburtsstadt des irakischen Machthabers Saddam Hussein.
- Ein britisches Militärflugzeug wird über Kuwait irrtümlich von einer US-Patriot Abwehrrakete getroffen und stürzt ab. Die Piloten gelten als vermisst.
- Irakische Truppen haben nach Angaben der politischen Führung des Landes Kriegsgefangene unter den amerikanisch-britischen Angreifern gemacht.
- Das irakische Fernsehen zeigt erste Bilder von getöteten, verletzten und gefangen genommenen US-Soldaten nach Kämpfen um die Stadt Nassiriya im Süden.
- US-Verteidigungsminister Donald Rumsfeld schließt nicht aus, dass die Iraker einige amerikanische Kriegesgefangene haben könnten. Zugleich sieht er große Fortschritte im Verlauf des Irak-Kriegs.
- Saddam Hussein hat die schweren Luftangriffe auf Bagdad wahrscheinlich überlebt. Das sagt der Staatssekretär im britischen Außenministerium, Mike O'Brien.
- Al Jazeera und das irakische Fernsehen zeigen Bilder von angeblichen, getöteten und gefangenen US-Soldaten. Kurz darauf bestätigt das Pentagon laut CNN die Gefangennahme von US-Soldaten. Verteidigungsminister Donald Rumsfeld sagt, das Zeigen von Kriegsgefangenen im Fernsehen verstoße gegen die Genfer Konvention.
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