Irakischer Vizepräsident: "Wir knicken nicht ein"
- "USA werden größte Verluste ihrer Geschichte erleben"
- Irakische Führung will durchhalten
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Noch gibt sich das Regime kämpferisch: Nach den Worten von Vizepräsident Taha Jassin Ramadan will die irakische Führung auch nach dem Vormarsch der Amerikaner auf Bagdad durchhalten. "Wir knicken nicht ein", sagte Ramadan und drohte den Amerikanern die "größten Menschenverluste in ihrer Militärgeschichte" an.
In einem am Samstag vorab veröffentlichten Interview des Nachrichtenmagazins "Der Spiegel" zeigte sich der Politiker zuversichtlich, der militärischen Übermacht standhalten zu können. "Wir knicken nicht ein", sagte Saddam Husseins Stellvertreter nach Angaben des Hamburger Magazins.
"Wenn die Amerikaner bis zum letzten Mann kämpfen wollen, werden sie die größten Menschenverluste in ihrer Militärgeschichte erleben, und siegen werden sie nicht", zitiert der "Spiegel" Ramadan weiter. Das Interview fand den Angaben zufolge noch vor den schweren Luftangriffen des Freitagabends statt.
Der irakische Vizepräsident versicherte, Staatschef Saddam Hussein sei "quicklebendig". Die Bombe, die ihm die Amerikaner versprochen hätten, sei noch nicht gebaut worden. "Die Vorsehung hat das irakische Volk und seinen Führer noch nie im Stich gelassen", sagte Ramadan der Meldung zufolge wörtlich.
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