Deutsche Soldaten in Kuwait am Freitag verstärkt
Die deutschen ABC-Abwehreinheiten in Kuwait sind am Freitag verstärkt worden. Wie ein Sprecher des Einsatzführungskommandos der Bundeswehr in Potsdam mitteilte, flogen "gut 100" Soldaten vom Militärflughafen Köln/Wahn nach Kuwait ab. Sie sollten ohne Zwischenstopp am Abend in Kuwait eintreffen.
Der deutsche Verteidigungsminister Peter Struck (SPD) hatte die Verstärkung Mitte der Woche angekündigt und mit der Notwendigkeit eines zusätzlichen Schutzes begründet, falls US-Soldaten auf Grund des Krieges im Irak dorthin abgezogen werden sollten.
Ein Sprecher des Verteidigungsministeriums in Berlin hob hervor, dass die Soldaten "aus Gründen des Selbstschutzes" verlegt worden seien. Die Männer seien eng eingebunden in die Arbeit der Behörden und der US-Kollegen. Sie seien am Donnerstag, nachdem irakische Raketen in Kuwait eingeschlagen waren, mehrfach alarmiert worden. Zum Selbstschutz und zur Untersuchung von Gelände seien sie zum Einsatz gekommen, um zu überprüfen, ob chemische Kampfstoffe verwendet worden seien.
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