Donnerstag, 20. März 2003

USA geben Terrorwarnung heraus

  • Auch in Japan & Deutschland verstärkte Sicherheitsmaßnahmen

Nach dem Beginn des Irak-Krieges hat die US-Regierung am Mittwoch (Ortszeit) für amerikanische Bürger im Ausland eine Terrorwarnung herausgegeben. Das US-Außenministerium erklärte, US-Bürger seien nach Beginn des Krieges einer höheren Gefährdung ausgesetzt.

Auch Japan hat mit Beginn des Irak-Krieges seine Sicherheitsvorkehrungen gegen mögliche Terroranschläge am Donnerstag verstärkt. Die Regierung forderte Polizei, Küstenwache und Atombetreiberfirmen zu genauer Beaufsichtigung der mehr als 50 Atomreaktoren im Lande auf. Unter anderem sollen auch US-Militärbasen und der Sitz des Regierungschefs noch stärker bewacht werden. Ministerpräsident Junichiro Koizumi hatte sich in den vergangenen Tagen ungeachtet starker Ablehnung in der Bevölkerung voll hinter das harte Vorgehen der USA gestellt. Vor diesem Hintergrund gibt es in Japan Angst vor Vergeltungsschlägen.

Auch die Polizei in Berlin hat die Sicherheitsvorkehrungen vor den Botschaften der USA und Großbritanniens verstärkt. Das bestätigte ein Polizeisprecher. Vor der britischen Botschaft wurden am frühen Donnerstagmorgen zusätzliche Barrikaden aufgestellt. Zunächst kam es dem Polizeisprecher zufolge zu keinen Protestaktionen.

20.3.2003 06:02