2. Lipobay-Prozess hat 70.000 Dollar Streitwert
Fast zeitgleich mit dem Abschluss des 1. Schadenersatzprozesses um den Cholesterinsenker Lipobay/Baycol in den USA hat am Dienstag im US-Bundesstaat Mississippi das 2. Verfahren begonnen. Den Streitwert in diesem Prozess bezifferte Bayer-Anwalt Philip S. Beck auf 70.000 Dollar (66.125 Euro). Bei dem Fall geht es um eine 74-jährige Patientin, die nach der Einnahme von Lipobay über Muskelschmerzen geklagt hatte.
Die Nebenwirkung Muskelschwund (Rhabdomyolyse) sei bei dieser Frau nicht aufgetreten, weshalb Bayer in diesem Fall auch nicht zu einem Vergleich bereit sei, sagte ein Sprecher.
Der nächste Schadenersatzprozess, bei dem es um einen tatsächlichen Fall von Rhabdomyolyse gehe, beginnt laut Beck am 6. Juni in Minneapolis. Dort stehe außerdem noch die Entscheidung über die Zulassung einer Sammelklage an. Wann dieser Beschluss fallen wird, sei aber noch nicht absehbar, sagte der Jurist.
Familiendrama in St. Pölten15:23
Bluttat: Bub ist totÄrzte kämpften erfolglos: Achtjähriger Bub nach Kopfschuss gestorben
