Donnerstag, 20. März 2003

5 weitere FP-Mandatare beziehen Gehaltsfortzahlung

  • FORMAT: Auch Westenthaler bezog kurzzeitig "Arbeitslose"

Neben den früheren FP-Ministern Susanne Riess-Passer und Mathias Reichhold beziehen mindestens fünf ehemalige FP-Abgeordnete eine Gehaltsfortzahlung. Das berichtet das Nachrichtenmagazin FORMAT in seiner aktuellen Ausgabe.

Selbst der frühere FP-Klubobmann Peter Westenthaler ließ sich zwischen seinem Ausscheiden aus dem Parlament am 20. Dezember 2002 und seinem Dienstantritt in der T-Mobile Bundesliga am 1. Jänner dieses Jahres für elf Tage eine Gehaltsfortzahlung überweisen. Westenthaler: "Das waren ein paar zerquetschte Euros."

5 Mandatare betroffen
Derzeit lukriieren zumindest die früheren FP-Mandatare Rüdiger Schender, Hans Müller, Bernhard Brugger, Anna-Elisabeth Achatz sowie Irina Schoettel-Delacher eine Gehaltsfortzahlung in der Höhe von 7.500 Euro. Der Obmann des Rings Freiheitlicher Jugend, Schender: "Ich halte das für eine sinnvolle Übergangsregelung." Während Brugger und Müller ("Ich brauche das Geld") gegenüber FORMAT den Bezug ihres früheren Salärs als Abgeordnete bestätigen, verweigerten Achatz und Schoettel-Delacher eine Stellungnahme.

Gaugg bezog Gehalt 6 Monate
Auch der frühere FP-Abgeordnete Rainhart Gaugg ließ sich nach seinem Ausscheiden aus dem Parlament im Sommer 2002 für sechs Monate eine Gehaltsfortzahlung auszahlen. Laut Bezügebegrenzungsgesetz steht Abgeordneten auf Antrag nach Ausscheiden aus dem Parlament für ein halbes Jahr ihr früheres Gehalt zu, sofern keine Erwerbstätigkeit vorliegt.

Die gesamte Story lesen Sie im aktuellen FORMAT!

20.3.2003 12:15