Vor NÖ-Wahl: TV-Duell der Spitzenkandidaten
- Pröll hält 'klare Mehrheit' nach NÖ-Wahl für notwendig
- LH: Wähler werden Landes- und Bundespolitik trennen
·Vor NÖ-Wahl
Pröll wünscht sich "klare Mehrheit"
·"Wahlzuckerl"
Bunte Vielfalt an Werbegeschenken
·Medienpräsenz
Pröll in NÖ weiter klare Nummer eins
Eine Woche vor der NÖ Wahl am 30. März trafen am Sonntag die Spitzenkandidaten der vier im Landtag vertreten Parteien zu einer TV-Konfrontation zusammen. Landeshauptmann Erwin Pröll (V), LHStv. Heidemaria Onodi (S), Franz Marchat (F) und Madeleine Petrovic (G) präzisierten im Landhaus in St. Pölten noch ein Mal ihre Vorhaben im Land und nannten die Wahlziele. Für Erwin Pröll wäre ein Ergebnis unter jenem der Nationalratswahl 2002 - als die ÖVP 47,8 % erreichte - eine Enttäuschung.
Die Wähler sollten bei der Stimmabgabe insbesondere "Niederösterreich im Auge behalten", sagte Pröll. Er wolle "von Herzen gern" weiterhin "erster Diener dieses Landes" sein. Die Landsleute sollten ihre Entscheidung so treffen, dass das Land "umsichtig, sicher und stabil" weitergeführt werden könne - und vor allem auch von ihrem Wahlrecht Gebrauch machen.
Die SPÖ sei mit dem Ziel "stärker werden" in die Wahlauseinandersetzung gegangen, betonte Onodi. "Wir wollen die Zusammenarbeit aller politischen Kräfte im Land." Dazu sei eine gestärkte Sozialdemokratie notwendig.
Er orientiere sich nicht an Umfragen, sondern "an der Stimmung bei den Menschen", sagte Marchat. Niederösterreich sei "ein gutes Land", das besser beraten wäre, gäbe es am kommenden Sonntag "keine absolute Mehrheit" (der ÖVP, Anm.). Es sei "wichtig, dass wir (die Freiheitlichen, Anm.) auch in Zukunft kontrollieren".
Zur übermächtigen Volkspartei im Land sei "eine ökologische Kraft unerlässlich", hielt Petrovic fest. Das Erreichen der Klubstärke - und damit die Verdoppelung der derzeit zwei Mandate auf vier bezeichnete sie als "amitioniertes Ziel" der Grünen.
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