Dienstag, 18. März 2003

Am Kärntner Erzberg kein "Brand aus" in Sicht

  • Seit Dienstag wieder Pioniere und Hubschrauber im Einsatz

Am Erzberg oberhalb von Bad Bleiberg (Bezirk Villach-Land) ist kein "Brand aus" in Sicht. Am Montagnachmittag hat der Wind wieder Glutnester entfacht. Binnen kurzer Zeit entstand ein Brand, der sich in Richtung Hochwald ausbreitete. Er wurde inzwischen eingedämmt.

Nach einem Erkundungsflug am Dienstag entschloss sich die Einsatzleitung, erneut Pioniere des Bundesheeres anzufordern. 45 Soldaten und 70 bis 80 Feuerwehrmänner haben die Aufgabe, den ganzen östlichen Bereich des Berges systematisch zu durchkämmen und Glutnester zu bekämpfen. Sie werden von der Luft aus von vier Hubschraubern des Bundesheeres und einem des Innenministeriums unterstützt. "Ihre Aufgabe ist es, so viel Wasser wie nur möglich zu versprühen", sagte Feuerwehr-Sprecher Helmut Petschar.

Der Waldbrand war vor einer Woche auf Grund der Fahrlässigkeit eines Waldarbeiters ausgebrochen. Er hatte an der Forststraße Papier entzündet, welches vom Wind in Richtung Wald verfrachtet wurde. In den trockenen Fichten fanden die Flammen sofort reichlich Nahrung. 25 Hektar Wald wurden zerstört, die Bundesforste als Eigentümer müssen mit einem Schaden von mindestens 200.000 Euro rechnen.

18.3.2003 17:23