Wasserleiche bei Ybbs war abgängiger Krankenpfleger
- Mann galt seit Ende Jänner als verschwunden

Aus dem Stauraum des Laufkraftwerkes Ybbs/Donau wurde am Montag Nachmittag eine vorerst unbekannte männliche Leiche geborgen. Aufgrund der Kleiderbeschreibung erhärtete sich bald der Verdacht, dass es sich um die Leiche des 55-jährigen dipl. Krankenpfleger aus Amstetten, Friedrich V. handeln könnte, der seit 31.01.2003 als abgängig galt.
V. war am 31.01.2003 mit seinem Pkw im Gemeindegebiet von Ardagger von der B 119 über eine steile Böschung in die Donau gerutscht. Am Folgetag wurde sein Fahrzeug aus der Donau geborgen, jedoch war V. nicht mehr im Fahrzeuginneren und die Scheibe der Fahrertür zerbrochen.
In den Abendstunden des Montag wurde die gerichtlich angeordnete Obduktion vorgenommen. Schnittverletzungen am Hals des Toten, die vorerst den Verdacht auf Fremdverschulden auslösten, stammen von der zerbrochen Scheibe. Fremdverschulden ist laut Gerichtmediziner auszuschließen. Die Leiche wurde zur Beerdigung freigegeben.
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