T-Mobile Austria steigerte 2002 Ergebnis kräftig
- Umsatz um 3 Prozent gestiegen - mehr Umsatz pro Kunden
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CeBIT 2003: UMTS lernt sprechen
Die im April 2002 erfolgte Markenumstellung von max.mobil auf T-Mobile Austria hat Österreichs zweitgrößtem Mobilfunkbetreiber offensichtlich nicht geschadet. Die Tochter der Deutschen Telekom hat im abgelaufenen Geschäftsjahr 2002 ein kräftiges Ergebnisplus und einen leichten Umsatzzuwachs verzeichnet.
Das Ergebnis vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (Ebitda) erhöhte sich um 28 Prozent auf 318,4 Mio. Euro, der Umsatz stieg um 3 Prozent auf 889,3 Mio. Euro, teilte das Unternehmen im Rahmen der CeBIT in Hannover mit. 2003 sei die Fortsetzung der Internationalisierungs-Strategie, die Forcierung der Daten- und Multimedia-Dienste und die Erhöhung der Zahl der Geschäftskunden geplant.
Die Verbesserung des Ergebnisses 2002 und damit der Ergebnis-Marge, die sich von 28,9 Prozent auf 35,8 Prozent erhöhte, sei neben dem höheren Umsatz vor allem auf eine deutliche Kostenreduktion und den damit einhergehenden Effizienzgewinn zurückzuführen, begründete T-Mobile-Chef Georg Pölzl den Zuwachs. Kostenvorteile habe man vorwiegend aus der Einbindung in die Deutsche Telekom im Einkauf und bei Entwicklungskosten für Produkte und Services generiert. Insgesamt sei das Unternehmen aus dem Markenwechsel "gestärkt hervorgegangen".
UMTS-Start im dritten Quartal 2003 geplant
Der durchschnittliche monatliche Umsatz pro Kunde (ARPU) habe sich von 28 Euro auf 30 Euro erhöht, der Datenanteil sei dabei um 30 Prozent gestiegen. Im Bereich Datenkommunikation sei der Umsatz insgesamt um 40 Prozent gestiegen. T-Mobile hatte Ende 2002 zwei Millionen Mobilfunkkunden. Ein direkter Vergleich mit der entsprechenden Zahl aus dem Jahr 2001 ist nicht möglich, da T-Mobile Austria Anfang 2002 die Kundenzahl um inaktive Wertkartenkunden bereinigt hat. Diese Differenz sei im Laufe des Jahres 2002 durch neue Vertragskunden wieder ausgeglichen worden, was zu einer Steigerung des Vertragskundenanteils und damit einer "deutlichen Strukturverbesserung" geführt habe, so Pölzl.
Die Investitionen der T-Mobile Austria beliefen sich 2002 auf 159 Mio. Euro, ein Drittel davon wurde für den Aufbau der dritten Mobilfunkgeneration UMTS verwendet. Der kommerzielle Start von UMTS sei im dritten Quartal 2003 geplant, berichtete Pölzl. T-Mobile Austria beschäftigte per Ende 2002 rund 2.650 Mitarbeiter, davon waren rund 800 Teilzeitbeschäftigte. 102 T-Mobile-Mitarbeiter hätten im vergangenen Jahr Verantwortung im internationalen Konzern der Deutschen Telekom übernommen, hieß es weiter.
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