Mittwoch, 12. März 2003

Siemens: Handymarkt wächst 2003 um 5 bis 10%

  • Ende der IT-Krise in Sicht
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Der deutsche Telekom- und Elektronikkonzern Siemens erwartet im laufenden Jahr ein Wachstum des weltweiten Handymarkts um fünf bis zehn Prozent. "Wir rechnen mit einem weltweiten Absatz von 430 Mio. Geräten", sagte der für den Mobilfunk zuständige Siemens-Vorstand Rudi Lamprecht im Rahmen der CeBIT. Für die krisengeschüttelte Festnetzsparte ICN bekräftigte Siemens die Prognose von schwarzen Zahlen im vierten Quartal des laufenden Geschäftsjahres 2002/03.

Im Mobilfunkbereich sehe Siemens Wachstumspotenzial vor allem in China, wo zuletzt mehr als 20 Prozent des Umsatzes erzielt worden seien, berichtete Lamprecht. Für die dritte Mobilfunkgeneration UMTS rechnet Lamprecht 2003 mit einem "langsamen Start" und 2004 mit "größeren Volumina" beim Handyabsatz.

Weltweit auf Platz vier
Siemens' Handysparte liegt mit einem Marktanteil von 8,2 Prozent weltweit auf Platz vier hinter Nokia, Motorola und Samsung, europaweit mit rund 16 Prozent hinter Nokia jedoch auf Platz zwei. In Österreich belegt Siemens ebenfalls hinter Nokia Platz zwei, der Marktanteil soll hierzulande heuer von 27 Prozent auf 30 Prozent steigen. In Österreich rechnet Siemens jüngsten Angaben zufolge heuer mit einer Stagnation bzw. leichtem Wachstum des Handymarktes und einem Absatz von mindestens 2,5 Mio. Geräten.

Festnetzgeschäft ICN
Im Festnetzgeschäft ICN rechnet Siemens im Betreiberbereich hingegen weiterhin mit einem "anhaltend schwierigen Marktumfeld", während die Firmenkundensparte derzeit eine "stabile, profitable Entwicklung" aufweise. Im IT-Bereich sieht Siemens ein Ende der Krise: "Die Informations- und Kommunikationsindustrie ist nicht tot, sie hat nur eine rasante Talfahrt hinter sich und rüstet sich nun wieder für den Aufstieg".

Weitere Informationen:

  • Siemens-Website

    12.3.2003 15:01