Hutchison 3G UK will mehr Geld
- Mittel sollen um 1,46 Mrd. Euro aufgestockt werden
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Der Multimedia-Mobilfunkanbieter Hutchison 3G UK hat bei seinen Eigentümern um eine Aufstockung der Finanzmittel angesucht. Wie das Wall Street Journal (WSJ) unter Berufung auf unternehmensnahe Kreise berichtet, will der britische UMTS-Ableger des Mischkonzerns Hutchison Whampoa insgesamt eine Mrd. Pfund (1,46 Mrd. Euro) an zusätzlichen Geldern. Damit soll der Rollout des 3G-Dienstes beschleunigt werden.
Hutchison 3G UK gehört zu 65 Prozent dem Hongkonger Riesenkonzern, 20 Prozent hält die japanische NTT DoCoMo und 15 Prozent sind im Besitz der niederländischen KPN. Dementsprechend sollen die Japaner rund 200 Mio. Pfund (289,5 Mio. Euro) und die Niederländer 150 Mio. Pfund (217,2 Mio. Euro) zuschießen. Laut WSJ wird diese Anfrage von KPN nicht goutiert, da für den Telekomkonzern seine Beteiligung an H3G UK nicht zum Kerngeschäft gehört. Eine Antwort von den Niederländern wird in einem Monat erwartet. Hutchison Whampoa hat bereits signalisiert, dass der Konzern notfalls die Mrd. Pfund allein aufbringen wird. (pte/red)
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