Knopf im Ohr integriert Lautsprecher und Mikrofon
- Kopf wird als "Resonanzkörper" genützt
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Nokia setzt auf Spaßhandys
Samsung Corporation lässt die Freisprecheinrichtung für Mobiltelefone beinahe verschwinden. Der koreanische Elektronikkonzern stellt auf der CeBIT erstmals in Europa einen "Ohrknopf“ vor, der sowohl Lautsprecher als auch das Mikrofon enthält. Der Knopf im Ohr nutzt den Kopf als Resonanzkörper. Die gesprochenen Worte werden von der Freisprecheinrichtung nicht vom Mund sondern über die Nebenhöhlen des Benutzers aufgenommen.
"Lautsprecher und Mikrofon sind direkt im Ohr des Benutzers“, erklärte Michael Lee, Manager für Information und Technologie bei Samsung Deutschland auf der CeBIT. Das System bietet laut Lee einen wesentlichen Vorteil. Bis zu 90 Prozent der Umweltgeräusche werden so abgeblockt. Gleichzeitig reagiert das System auch auf ein einfaches Wispern, weswegen sich auch die koreanische Polizei für das System interessiert. Sind die Umgebungsgeräusche trotzdem zu laut, so verfügt die Freisprecheinrichtung über eine zuschaltbare Zusatzfunktion, mit der diese aktiv unterdrückt werden.
Europa-Start in den kommenden Wochen
Die Koreaner wollen den Ohrknopf in zwei Versionen anbieten, verkabelt sowie mit einem Bluetooth-Sender-Empfänger. In diesem Fall geschieht die Übertragung der Sprachsignale an das Handy über Funk. Zusätzlich bietet Samsung zur Freisprecheinrichtung einen Bluetooth-Gateway an. In Korea ist der Knopf im Ohr bereits im Handel erhältlich. In Europa soll das Gerät in den kommenden Wochen auf den Markt kommen. Die Bluetooth-Version wird allerdings erst Ende Mai erscheinen, so Lee. Der Preis wird voraussichtlich 30 Euro für die verkabelte Version und rund 100 Euro für die Bluetooth-Version betragen. (pte/red)
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