CeBIT 2003 hat begonnen: Branche hofft auf Impulse
- Eröffnung: Traditioneller Rundgang von Kanzler Schröder
- 600.000 Besucher auf weltgrößter Computermesse erwartet
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Mit dem traditionellen Rundgang des deutschen Bundeskanzlers Gerhard Schröder über das Messegelände in Hannover hat die weltgrößte Computermesse CeBIT ihre Tore für die Besucher geöffnet. Angesichts der flauen Konjunktur erhofft sich die IT-Industrie von der CeBIT, der weltweit wichtigsten Leitmesse, dringend benötigte Impulse.
Bei dem Rundgang wurde der Kanzler von seiner Frau Doris Schröder-Köpf begleitet. Am Abend zuvor hatte Schröder mit dem Aufruf zur Rückbesinnung auf Deutschlands Stärken und der Ankündigung von Strukturreformen die Technikschau offiziell eröffnet.
Bedrohung der Weltkonjunktur durch Irak-Krise
Der Kanzler wies auf die Gefahren hin, die der Weltkonjunktur durch die Irak-Krise drohten. Die deutsche Wirtschaft sei in ihrem Wachstum nachhaltiger geschwächt, als dies von den Experten erwartet worden sei. "Deshalb müssen wir ähnlich vorgehen, wie es Ihre Unternehmen auch tun würden: Wir müssen die eigenen Kräfte stärken, die Strukturen anpassen", sagte Schröder vor den Vertretern der Computer- und Mobilfunkbranche.
Mehr als 600.000 Besucher erwartet
Erwartet werden auf der CeBIT in Hannover bis zum 19. März mehr als 600.000 Besucher; das wären allerdings deutlich weniger also im vergangenen Jahr mit 674.000. Auch die Zahl der Aussteller, die das Neueste aus der Welt der Datenverarbeitung, Telefontechnik und Bürosysteme zeigen, ist zum zweiten Mal nach dem Boomjahr 2001 kräftig geschrumpft: Nur noch 6.526 Aussteller aus 69 Ländern haben sich angemeldet, das sind gut 700 weniger als bei der CeBIT 2002.
UMTS & WLAN im Mittelpunkt
Technisch wird die für dieses Jahr geplante Einführung der UMTS-Telefonate im Mittelpunkt stehen, aber auch die schnell wachsende Konkurrenz dazu durch W-LAN genannte örtliche Netze zum Surfen im Internet ohne Kabel gilt als ein Schwerpunkt.
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