Das Geschäft rund um das Internet boomt
- Multimedia-Verband: Umsatzsteigerung von 42 Prozent
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Die CeBIT lag nicht immer richtig
Das Geschäft rund um das Internet boomt: Wie der Deutsche Multimediaverband (dmmv) auf der CeBIT mitteilte, stieg der Umsatz der Branche im vergangenen Jahr um 42 Prozent auf 107 Mrd. Euro und damit auf einen neuen Rekordwert. "Wir haben jetzt eine gesunde Branche und keine Blase mehr", sagte dmmv-Präsident Rainer Wiedmann. Neben dem Online-Handel, der ein Umsatzplus von 60 Prozent verbuchte, legten auch die Bereiche Internet-Dienstleistungen und Software-Herstellung 2002 deutlich zu.
Die Lage bei der kleinen und mittelständischen Unternehmen der Branche seien "weitaus positiver als es die allgemeine Stimmungslage vermuten lässt", sagte Wiedmann. Das Wachstum in den einzelnen Marksegmenten sei im Vergleich zur gesamtwirtschaftlichen Entwicklung "überdurchschnittlich gut". Der Gründungsboom sei zwar vorbei, jedoch seien 54 Prozent der verbliebenen Firmen 2002 in die Gewinnzone vorgestoßen; weitere 26 Prozent erwarteten dies für dieses Jahr. Nach dmmv-Angaben hat im vergangenen Jahr allerdings auch eine weitere Marktbereinigung stattgefunden. Bei einer insgesamt rückläufigen Anzahl von Unternehmen und Arbeitsplätzen sei der Pro-Kopf-Umsatz deutlich gestiegen.
Eine Million Beschäftigte im Online-Bereich
Nach dmmv-Angaben hat sich bei den Werbeeinnahmen ein Strukturwandel vollzogen. Während Fernsehen, Radio und Printmedien deutliche Rückgänge verzeichnet hätten, seien die Ausgaben der werbetreibenden Wirtschaft für den Online-Bereich im vergangenen Jahr um 20,9 Prozent gestiegen. Im Kernbereich digitaler Dienstleistungen arbeiten in Deutschland laut dmmv 100.000 Menschen, weitere 380.000 im Softwarebereich. Der Querschnittssektor digitale Produkte, Anwendungen und Inhalte zählt demnach insgesamt rund eine Million Beschäftigte.
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