Starmania: Die Hysterie der Starmanie
- PLUS: Alle Bilder & Infos zu Starmania
Eine fast ausverkaufte Bundesländertournee, drei Kandidaten-Singles und zwei bevorstehende Alben halten die Manie am Leben!
Tausende Casting-Junkies harren in Vorfreude! Denn jetzt, da Österreich nach fünfmonatiger Fernseh-Fahndung endlich seinen Superstar gefunden und gekrönt hat, wird dieser, samt elfköpfiger Gefolgschaft seine Ländereien bereisen. Und selbige wohl in epidemischer Hysterie vorfinden: Denn mehr als 50.000 Fans wollen präsent sein, wenn die „Starmania“-Finalisten vor ausverkauften Hallen (wenige Restkarten bei Ö-Ticket, Tel.: 01/960 96) ein Potpourri der Starmanie präsentieren, die ihre Tonträger bereits über 160.000 Mal verkaufte. Schließlich gilt es jetzt, via Bundesländertournee den Erfolg zu prolongieren und den Quantensprung vom Kandidaten zum Künstler zu schaffen. Zugegeben, die Ausgangsposition könnte besser nicht sein: Mit zwei Nummer-eins-Platzierungen und sechs Produkten in den Top Ten ist das Fundament für die Popkarriere schon gelegt.
Sieger-Single
So ist es dem vom Publikum anfänglich verkannten Vollblutmusiker Michael Tschuggnall bereits im Finale gelungen, sich durch eine ergreifende Eigenkomposition samt Klavierbegleitung in künstlerisch wertvollen 2:40 Minuten vom Mief der Karaokeshow zu emanzipieren und somit als gefeierter Sieger derselben hervorzugehen. Die besungenen Freudentränen, sogleich auf CD gepresst, gelten als sicherer Verkaufsschlager: Schon eine Woche vor der Marktfreisetzung von „Tears Of Happiness“ (14. 3.) garantieren allein die 30.000 Vorbestellungen Platinstatus.
Promi-Begleitung
Zwar fußt die Kauflust des Publikums wohl noch auf der nachdrücklichen Live-Performance aus dem Showfinale, dafür jedoch beeindruckt die in L. A. eingespielte bombastische Studioversion des Produzenten Peter Wolf vor allem durch große Begleitmusiker: Keine Geringeren als Schlagzeug-Gottheit Vinnie Colaiuta (Frank Zappa Band) und Gitarrenlegende Steve Lukather (Toto) wurden für den 20-jährigen Tiroler Michi Tschuggnall im kalifornischen Tonstudio aktiv.
Zwei Versionen
Was viele Zuhörer verwundern mag: Die Radioversion des Siegerhits wurde genau um jene 23 Sekunden beschnitten, die das prominente Gitarrensolo beansprucht. „Das Solo passt kongenial zur Nummer“, stellt Plattenboss Bogdan Roscic klar. „Allerdings gibt es viele Radiosender, die Gitarrensoli nicht spielen oder die Songs kürzer wollen.“ Ein Ansporn zum Erwerb der Single: Sie beinhaltet sowohl die Wolf-Version in voller Länge als auch die berührende Live-Performance der finalen Sendung.
Julia Kautz
Die ausführliche Story lesen Sie im neuen NEWS.
Außerdem:
Cannes20:06
Zweite Goldene PalmeMichael Haneke gewinnt mit "Amour" den Hauptpreis bei den Filmfestspielen
Familiendrama in St. Pölten15:23
Bluttat: Bub ist totÄrzte kämpften erfolglos: Achtjähriger Bub nach Kopfschuss gestorben
Grand Prix von Monaco17:07
Webber holt Monte CarloAustralier ist sechster Sieger im sechsten Rennen. Gerüchte um Vettel-Wechsel.

