Mittwoch, 12. März 2003

NEWS: Lohner inszeniert an der Volksoper

  • Suppés "Boccaccio" als 2. Premiere der neuen Direktion

Helmuth Lohner, der scheidende Direktor des Theaters in der Josefstadt, wird in der kommenden Saison an der Wiener Volksoper Franz von Suppés "Boccaccio" inszenieren. Das bestätigt der designierte Volksopern-Chef Rudolf Berger im neuen NEWS.

Chefdirigent Marc Piollet hat die musikalische Leitung inne, der neue Ballettdirektor Giorgio Madia übernimmt die Choreographie. Die Titelrolle singt Antigone Papulka.

"Boccacio" (in der Originalfassung mit einem Mezzosopran in der Titelrolle) wird im Herbst die zweite Volksopern-Saisonpremiere nach Flotows "Martha" sein. Berger bezeichnet eine kontinuierliche Zusammenarbeit mit Lohner, der im Vorjahr in Mörbisch Kalmans "Csárdásfürstin" inszenierte, als "leicht möglich": "Er ist ganz nah am Text, er denkt sich etwas dabei, aber er führt das Publikum dorthin und lässt es nicht allein damit. Er ist ein Theatermann, der die Stücke kennt und von dem endlich einmal ich etwas lernen kann."

Wie bereits seit längerem bekannt wird Bergers erste Saison zwei Opern- und zwei Operettenpremieren umfassen. Dazu soll im Jänner das Staatsopernballett in der Volksoper ein Stück aus dem klassischen Repertoire herausbringen.

12.3.2003 12:06