Sonntag, 16. März 2003

"profil": Prüfbericht erhärtet Verdacht auf Manipulation

  • EMTS-Pleite: 190 Mitarbeiter verlieren ihre Jobs (Kasten)

Wie das Nachrichtenmagazin "profil" in seiner aktuellen Ausgabe berichtet, könnte die Affäre rund um mutmaßliche Malversationen beim Salzburger Handyservice-Unternehmen EMTS Technologie AG nun ein gerichtliches Nachspiel haben. Die Wiener Rechtsanwaltskanzlei Strommer/Reich-Rohrwig/Karasek/Hainz wurde am Donnerstag von EMTS-Vorstandschef Christian Rosner mit der Prüfung rechtlicher Schritte gegen das frühere EMTS-Management um Firmengründer Franz Guggenberger beauftragt.

Nach einem in der Vorwoche vorgelegten Status der Wirtschaftsprüfungskanzlei KMPG stehen Guggenberger und ehemalige Partner im Verdacht, Gewinne in der Größenordnung von 3 bis 5 Mio. Euro fingiert zu haben. Aufklärungsbedürftig sind auch Provisionszahlungen in Zusammenhang mit Unternehmenskäufen in Hongkong und Skandinavien. Guggenberger bestreitet die Vorwürfe: "Es wird niemand beweisen können, dass wir Umsätze manipuliert hätten."

Ungemach erwartet inzwischen auch auf den amtierenden EMTS-Chef. Die Staatsanwaltschaft Wien hat ihre Ermittlungen im Fall des 2001 insolvent gewordenen Internet-Softwarehauses YLine auf Christian Rosner ausgedehnt. Rosner gehörte im Jahr 2000 für drei Monate dem YLine-Vorstand an. Rosner: "Ich habe sauber agiert und kann alles schriftlich dokumentieren."

Die komplette Story lesen Sie in der aktuellen Ausgabe des "profil".

16.3.2003 08:06