IWF senkt Prognose für Euro-Zone auf 1,3 Prozent
- Irak-Krieg würde laut IWF Wachstum kosten (Kasten)
- Konjunktur: Wifo sieht derzeit keinen Aufschwung (Kasten)
·IWF-Prognose
Irak-Krieg würde Wachstum kosten
Der internationale Währungsfonds (IWF) will nach Angaben aus IWF-Kreisen in seiner neuen Frühjahrsprognose die Wachstumserwartungen für die Euro-Zone auf 1,3 von zuletzt 2,3 Prozent im laufenden Jahr absenken. Dies gehe aus dem Entwurf des World Economic Outlook hervor, hieß es am Dienstag in den Kreisen in London.
Bereits Ende Februar war beim Treffen der führenden Industrienationen (G7) in Paris in G7-Kreisen bekannt geworden, dass der IWF seine Wachstumsprognose für Deutschland im laufenden Jahr auf 0,7 Prozent senken wolle.
Im September war der Fonds noch von einem Plus der deutschen Wirtschaftsleistung von 2,0 Prozent in diesem Jahr ausgegangen. In den G7-Kreisen hatte es ebenfalls geheißen, der IWF erwarte 2003 nur noch ein Wachstum der Weltwirtschaft von 3,3 statt bisher 3,7 Prozent.
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