Alitalia: Tickets wegen hoher Rohstoffpreise teuerer
- Ticketpreise werden um bis zu 12 Euro erhöht
- Einführung einer "Kriegssteuer" wird angedacht
Die hohen Rohstoffpreise zwingen die italienische Fluggesellschaft Alitalia zur Ergreifung von Sondermaßnahmen: Die Tickets werden ab 15. März bis 12 Euro teuerer sein. Die nationalen Flüge sollen mit einer "Steuer" von sechs Euro belastet werden, die auf acht Euro für europäische Verbindungen und auf 12 Euro für interkontinentale Routen steigt. Eine ähnliche Maßnahme plant auch die private Fluggesellschaft AirOne.
Grund für die Ticketerhöhung seien die hohen Rohstoffpreise, die in den letzten Monaten den Flugverkehr stark belastet haben, heißt es in einer Pressemitteilung der Alitalia. Die teuren Fahrkarten sollen nun für eine teilweise Abdeckung dieser Kosten sorgen. Die Abschaffung der Steuer hänge von der Entwicklung der internationalen Krise ab.
"Kriegssteuer" wird angedacht
Das italienische Verkehrsministerium denkt inzwischen an die Einführung einer Kriegssteuer", um die Kosten der schärferen Anti-Terror-Kontrollen für Passagiere und Gepäck in den italienischen Flughäfen zu finanzieren. Die Steuer, die auf das Flugticket lasten wird, soll zwischen 1,60 und 2,15 Euro je nach Flughafen betragen, von dem der Passagier abfliegt.
Die Steuer wird in die Kassen der Flughäfen-Verwaltungsgesellschaften landen, die sich mit zunehmenden Ausgaben für immer modernere Metal Detectors auseinander setzen müssen. "Die Kosten der Sicherheit können nicht mehr allein auf die Flughäfen lasten", betont Giovanni Maniscalco, Präsident des Verbands Assoaeroporti, dem 37 italienische Flughäfen angehören. Die Steuer soll im Sommer eingeführt werden.
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