Dienstag, 11. März 2003

OMV kürzt nach Ergebniseinbruch Dividende

  • "clean EBIT" 2002 sinkt 28% auf 502 Mio. Euro
  • Minus 16 Prozent Jahresüberschuss

Der börsenotierte Öl-, Gas- und Chemiekonzern OMV (Wien), Österreichs größtes Industrieunternehmen, kürzt die Ausschüttung an seine Aktionäre für 2002 nach starken Ergebnisrückgängen von 4,30 auf 3,50 Euro je Aktie. Dies soll der HV am 20. Mai vorgeschlagen werden. Das Ergebnisminus fiel im Vorjahr jedoch schwächer als erwartet aus.

Das Betriebsergebnis vor Sondereffekten (clean EBIT) ging um 28 Prozent auf 502 Mio. Euro zurück, wie die OMV Dienstagfrüh im Vorfeld ihrer Bilanz-PK bekannt gab. Von der APA befragte Analysten hatten im Schnitt einen Rückgang um 31,9 Prozent auf 478 Mio. Euro prognostiziert.

Das reported EBIT sank gegenüber 2001 um 19 Prozent auf 495 Mio. Euro, und der Jahresüberschuss verringerte sich um 16 Prozent auf 322 Mio. Euro. Das EGT reduzierte sich um 17 Prozent auf 474 Mio. Euro, und der Cash-flow aus der Betriebstätigkeit ging um 26 Prozent auf 581 Mio. Euro zurück.

Der Umsatz - ohne Mineralölsteuer (MÖSt) - lag 2002 mit 7,079 Mrd. Euro um 8 Prozent unter dem Wert von 2001, hier hatten die Analysten lediglich 4,4 Prozent Rückgang auf 7,395 Mrd. Euro erwartet. Der OMV-Mitarbeiterstand wuchs um 3 Prozent auf 5.828.

Die OMV-Aktien hatten am Montag in einem schwächeren Marktumfeld mit 102,00 Euro um 2,86 Prozent tiefer geschlossen.

11.3.2003 09:01