Raul und Redondo trafen sich mit radikaler Fangruppe
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Die beiden Fußball-Stars Raul (Real Madrid) und Fernando Redondo (AC Milan) sehen sich auf Grund eines Treffens mit einem rechtsradikalen Gewalttäter heftiger Kritik ausgesetzt. Die beiden waren nach dem Champions-League-Spiel zwischen Real und Milan (3:1) am Mittwochabend zu einer Ehrung mit Anhängern der radikalen Fangruppe "Ultrasur" zusammengekommen.
Dabei hatte ein "Ultrasur"-Mitglied, dem wegen Gewalttätigkeit jahrelang der Zutritt zum Madrider Bernabeu-Stadion verboten gewesen war, dem früheren Real-Profi Redondo eine Plakette überreicht. "Raul und Redondo haben sich wie Dummköpfe benommen", erklärte der Direktor der Madrider Ausländerbehörde, Tomas Vera. "Sie haben einen vorbestraften Gewalttäter, einen Rassisten und Nazi salonfähig gemacht." Die spanische Vereinigung gegen die Intoleranz forderte ein Verbot der "Ultrasur".
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