Rapid und Rang zwei eine "unglückliche Liebe?"
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·25. BL-Runde
Sturm sichert mit Sieg Platz drei ab
·Daum nach 0:1
"Wir schlagen uns nur selber!"
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Pasching vs. Ried
im OÖ-Derby 3:0
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UMFRAGE: Wessen Stuhl ist am unsichersten?
Der Titel in der österreichischen Fußball-Bundesliga ist ja so gut wie fix an die Wiener Austria vergeben, doch um den zweiten Platz, der ja ebenfalls zur Champions League-Qualifikation berechtigt, wird noch hart gekämpft. Ob diesem Kreis allerdings auch Rapid - nach wie vor Rekordmeister mit dem angeblich größten Anhang im Lande - angehört, muss zumindest gegenwärtig bezweifelt werden. Das 0:1 am Samstag in Kärnten war für "Grün-Weiß" nicht nur die erste Niederlage nach fünf Runden, sondern bedeutete gleichzeitig auch weiter acht Punkte Rückstand auf SV Pasching.
"Wir wissen, dass wir besser spielen können", behauptet Josef Hickersberger und glaubt, dass seine Mannschaft dies schon am Dienstag im Nachtragsspiel gegen das neue Schlusslicht VfB Admira Mödling beweist. Sieht man von den ersten Meisterschaftsrunden und vom 6:3 in Bregenz ab, so sind die Hütteldorfer auswärts immer schwächer geworden. Dass sie einst den Ehrennamen Kanoniere hatten, lassen sie in der Regel aber auch in Heimspielen nur selten erkennen. In sechs der jüngsten neun Auswärtsspielen schossen sie kein einziges Tor, wobei es auch nicht allzu viele Chancen gab. Die Hoffnung von Andreas Herzog, "dass wir endlich beginnen, Fußball zu spielen", gilt ja fast schon Woche für Woche, Ausnahme erste Hälfte gegen die Austria.
Verdienter Sieg für Kärnten
Wenigstens durften sich die Kärntner, die im Herbst gegen Rapid 0:3 und 0:2 verloren hatten, nach sechs Runden mit vier Niederlagen und zwei Remis endlich wieder einmal über einen (verdienten) Sieg freuen, für den der Argentinier Juan-Carlos Zuleta - bereits beim 1:1 in Salzburg erfolgreich - bereits in der fünften Minute sorgte. Trainer Rüdiger Abramczik sitzt aber wohl weiter auf dem Schleuderstuhl, man werde von Spiel zu Spiel sehen, wie es Präsident Josef Steindorfer formulierte. Am Dienstag im Cup gegen BW Linz und am nächsten Wochenende gegen den GAK mit Walter Schachner steht der Deutsche ("Wenn ich gehen soll, dann gehe ich") wohl wieder auf dem Prüfstand, der Vorsprung der Klagenfurter auf den letzten Platz beträgt ja nur vier Plus-Punkte.
Grazer Klubs sind Pasching auf den Fersen
Als Verfolger und damit Konkurrenten der Paschinger fungieren derzeit die beiden Grazer Klubs. Sturm ist nach dem mühevollen 2:1-Heimsieg gegen Admira Dritter mit drei Zählern plus auf den GAK, der sich in Salzburg von den Gastgebern 1:1 trennte. Für Trainer Franco Foda war es "das Wichtigste, dass wir gewonnen haben", sein Präsident Hannes Kartnig zeigte sich über einige seiner hoch begabten Spieler enttäuscht und Admira-Coach Raschid Rachimow klagte über "die bitterste Niederlage für mich". Es war die erste seiner Mannschaft nach vier Runden und der Rückfall auf den letzten Platz. Der lange Zeit verletzte Mario Haas schoss für die Grazer den Ausgleich und durfte sich damit über sein zweites Saisontor, das erste nach 220 Tagen, freuen.
"Kunstrasen hat keine Zukunft
Zufrieden mit dem Punkt in Salzburg zeigte sich Walter Schachner, dessen Elf damit nach drei Siegen im Frühjahr zum ersten Mal nicht gewann. Weniger glücklich ist der GAK-Trainer (Bilanz mit seinem Klub sieben Siege, vier Remis, eine Niederlage) mit dem Kunstrasen, "der für mich keine Zukunft hat". Die Salzburger sind in drei Frühjahrsspielen noch sieglos.
Ried noch im Winterschlaf
Erstmals nach fünf Runden (ein Remis, vier Niederlagen) gewann wieder SW Bregenz mit dem 3:1 in Ried. Damit sind die Vorarlberger gegen die Innviertler seit sechs Spielen (vier Siege, zwei Remis) ungeschlagen und nicht mehr Letzter. Die Rieder ihrerseits haben in vier Frühjahrsrunden einen einzigen Punkt (gegen Rapid) erkämpft und auch erst ein Tor geschossen. Das gelang am Samstag Radovic in der 88. Minute nach einem unglaublichen Fehler von Bregenz-Torhüter Tolja.
