Samstag, 15. März 2003

Pepi Strobls ÖSV-Zukunft weiter offen

  • Auch einige Damen blicken sorgenvoll in die Zukunft
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Pepi Strobl wurde im letzten Riesentorlauf der Saison Letzter, unmittelbar hinter Andreas Schifferer. Bei beiden "Rebellen" war in Norwegen die Luft sichtbar draußen. "Es kostet zu viel Energie", hat Schifferer deshalb seine Auslands-Pläne längst zu den Akten gelegt, Strobl hingegen ist sich noch immer nicht sicher, ob er auch nächste Saison für den ÖSV fährt.

Der Tiroler hat mehrere Wünsche offen. An oberster Stelle steht ein eigener Betreuer, auch eine etwas bevorzugte Behandlung der "Vielfahrer" ist Strobl ein Anliegen. Bei den Saison-Analysen während der österreichischen Meisterschaften wird sich der Skiverband mit Strobls Wünschen auseinander setzen. "Ich muss warten, was dabei heraus kommt. Erst dann kann ich entscheiden, wie es weiter geht", so Strobl.

Zukunft von Riegler & Koznick ungewiss
Große finanzielle Sorgen haben hingegen zwei prominente Damen. Die für Neuseeland fahrende Salzburgerin Claudia Riegler weiß ebenso wenig ob und wie es weiter geht und selbst die letzte Slalom-Saisonsiegerin Kristina Koznick steht vor einer ungewissen Zukunft. "Das war das letzte Rennen für das Team-Koz", bestätigte die 27-jährige US-Amerikanerin, die seit Jahren ihr privates Trainer-Team hat, sich dieses jetzt aber nicht mehr leisten kann. Gut möglich, dass sie künftig doch unter die Fittiche von Mathias Berthold muss.

Margreiter vor Rückkehr?
Mit einer baldigen Rückkehr kann hingegen bei Werner Margreiter gerechnet werden. Der ehemalige ÖSV-Alpinchef stattet auch dem Finale in Norwegen einen Besuch ab, "um auf dem Laufenden zu sein." Zwar tritt Margreiter derzeit im ÖSV-Outfit auf, er wird aber schon längere Zeit mit einigen anderen Nationen in Verbindung gebracht.

15.3.2003 15:59