Schweiz trifft Vorsorge-Maßnahmen gegen die Seuche
- Sonderuntersuchungen an Flughäfen
Nach Bekanntwerden der Ausbreitung des neuen, hoch ansteckenden Typs Lungenentzündung von Asien nach Europa hat auch die Schweiz Vorsorgemaßnahmen getroffen. Das Bundesamt für Gesundheit ordnete an den Flughäfen Sonderuntersuchungen von Passagieren aus Asien an.
Der Grenzarzt des Kantons Zürich wurde dafür eigens an den Flughafen Kloten abgestellt, wie die Betriebsgesellschaft des Airports Sonntag früh mitteilte. Die Besatzungen der Fluggesellschaften seien über das Krankheitsbild der Lungenentzündung informiert worden.
Beim Verdacht, dass ein erkrankter Passagier an Bord sein könnte, könne sich die Einreise in die Schweiz für alle Passagiere verzögern.
Das Krankheitsbild der untypischen Lungenentzündung, von der in der vergangenen Woche weltweit rund 150 Fälle auftraten, wurde in der Mitteilung folgendermaßen beschrieben: Ein Verdacht bestehe, wenn drei Bedingungen zusammen erfüllt seien - erstens Fieber über 38 Grad Celsius, zweitens Atemnot oder Husten und drittens Kontakt mit einem Erkrankten oder Aufenthalt in China, Hongkong und Vietnam in den vergangenen Wochen.
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