Freitag, 14. März 2003

Österreich: Aufruf zu "Bedenkminute" um 12 Uhr

  • Europaweit 10 "Protest-Minuten" gegen Irak-Krieg
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NEIN zum Krieg! In ganz Europa wurde am Freitag für zehn Minuten für eine friedliche Lösung im Irak-Konflikt protestiert. Der Europäische Gewerkschaftsbund forderte dazu auf, die Arbeit ab 11.50 Uhr ruhen zu lassen. In Österreich wollten die Eisenbahner aus Protest Sirenen aufheulen lassen. Kirche, Wirtschaftskammer und ÖGB hatten für 12 Uhr zu einer "Bedenkminute" aufgerufen.

Aus Protest gegen einen drohenden Irak-Krieg wollten Arbeitnehmer am Freitag in ganz Europa für mindestens zehn Minuten die Arbeit niederlegen. "Die Regierungen (von US-Präsident George) Bush und (des britischen Premiers Tony) Blair sollen wissen: Die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sagen Nein zu einem Krieg gegen den Irak", heißt es in dem Aufruf des Europäischen Gewerkschaftsbundes.

Die österreichischen Eisenbahner hatten angekündigt, als Unterstützung des Protests die Sirenen ihrer Lokomotiven drei Minuten lang aufheulen zu lassen. Zudem hatten die römisch-katholische Kirche, die Wirtschaftskammer Österreich und der ÖGB zu einer "Bedenkminute" aufgerufen. Um 12 Uhr sollten alle Menschen in Österreich "ein klares Zeichen für den Frieden und gegen einen Irak-Krieg" setzen.

14.3.2003 07:52