Ermittlungen nach Bombenanschlag auf indischen Zug
- Zahl der Todesopfer auf elf gestiegen
Nach dem blutigen Bombenanschlag auf einen Zug in Bombay haben indische Sprengstoffexperten am Freitag nach Hinweisen auf die Täter gesucht. Feuerwehrleute halfen bei der Suche nach Spuren in den zerstörten Waggons. Bei dem Anschlag wurden am Donnerstag elf Menschen getötet und 65 verletzt.
Über die mutmaßlichen Urheber des Anschlags machten die Behörden auch am Freitag keine Angaben. Für ähnliche Anschläge wurden islamistische Gruppen verantwortlich gemacht. Fast auf den Tag genau vor zehn Jahren waren bei einer Serie von Bombenexplosionen in Bombay 257 Menschen getötet und mindestens 1.000 verletzt worden.
Unter den Toten seien drei Frauen, sagte ein Polizeisprecher. Der Sprengsatz sei zwischen zwei Bahnwaggons detoniert, von denen einer für Frauen reserviert gewesen sei. Augenzeugen hatten zunächst berichtet, die Bombe sei in dem Frauenabteil explodiert.
Der Sprengsatz war nach Polizeiangaben am Donnerstagabend zur Hauptverkehrszeit in einem Vorortzug detoniert. Demnach steckt möglicherweise die Islamische Studentenbewegung Indiens (SIMI) hinter dem Attentat.
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