Massenkarambolage bei Venedig: Kärntnerin vermisst
- 56-jähriger Kärntner in Lebensgefahr

Nach der Massenkarambolage am Donnerstag auf der Autobahn Venedig-Triest wurde am Freitag eine Kärntnerin vermisst. Die italienische Polizei schloss nicht aus, dass sie eines der sieben noch nicht identifizierten Opfer ist. Ein 56 Jahre alter Kärntner befand sich am Freitagabend nach dem Massencrash noch in Lebensgefahr.
Bei der Kollision auf der A4 zwischen Cessalto und Noventa die Piave, die 13 Menschenleben und 98 Verletzte forderte, wurden auch zwei Kärntner schwer verletzt. Ein 56 Jahre alter Mann aus Silberegg (Bezirk St. Veit), der ins Spital in Tricesimo eingeliefert wurde, war nach Angaben der Ärzte Freitagnachmittag noch in Lebensgefahr.
Ein 53-jähriger Klagenfurter erlitt ein Schädel-Hirn-Trauma, auch sein Zustand war am Donnerstag kritisch. Seine Lebensgefährtin, eine 42 Jahre alte Steuerberaterin aus Klagenfurt, gilt seit dem Unfall als vermisst. Die Polizei konnte am Freitag nicht ausschließen, dass sie unter den Todesopfern ist. Es sei aber auch möglich, dass sie im Schock den Unfallort verlassen habe, hieß es.
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