"profil": FP-Bleckmann kritisiert Grasser
- FP-Generalin: Grasser schon bei letzter Regierung das Problem
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FPÖ-Generalsekretärin Magda Bleckmann hat im "profil" den von den Freiheitlichen ins ÖVP-Regierungsteam gewechselten Finanzminister Karl-Heinz Grasser scharf kritisiert und ihn als "Unsicherheitsfaktor" bezeichnet. In Sachen Transit bringt Bleckmann neuerlich die Vetokarte ins Spiel. Sie meint, dass ein "Veto ein legitimes Mittel" sei.
Es liege an Bundeskanzler Wolfgang Schüssel (V), eine Lösung mit der EU auszuverhandeln. Für den Fall, dass dies nicht gelinge, meint Bleckmann: "Ich drohe nicht mit der Vetokeule. Aber das Veto ist ein legitimes Mittel."
Im Visier: Sonnyboy Grasser
Heftige Attacken gibt es von Seiten Bleckmanns Grasser. Ihn bezeichnet sie nicht nur als "Unsicherheitsfaktor" und als "Problem der ÖVP", sie unterstellt ihm auch, für den Bruch der Koalition im Jahre 2002 verantwortlich gewesen zu sein. "Grasser war schon bei der letzten Regierung das Problem. Weil er eine Steuerreform verweigert hat, ist es zu Neuwahlen gekommen. Das gleiche Problem ist nun wieder da." Diesmal allerdings, so Bleckmann, sei sie sicher, dass "die Steuerreform kommt".
Persönlich wirft sie Grasser den Stil seines Abgangs aus der FPÖ vor. Bleckmann: "Den Weg, den er gegangen ist, würde ich nie gehen. Wenn ich mich von einer Partei verabschiede, dann gleich, aber nicht mit öffentlichem Tamtam. Jetzt sieht man, worum es Grasser geht: Nämlich um Karl-Heinz Grasser."
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