Inhaftierter Ex-Bank-Burgenland-Chef klagt Anwalt
- "profil": Ernst Gassner fordert von Strafverteidiger Eichenseder Honorare zurück

Der wegen Untreue bei Kreditvergaben zu neun Jahren Haft verurteilte ehemalige Chef der Bank Burgenland, Ernst Gassner, hat seinen früheren Strafverteidiger Herbert Eichenseder auf Rückzahlung der Anwaltshonorare geklagt. Das berichtete das Nachrichtenmagazin "profil" in seiner am Montag erscheinenden Ausgabe.
Gassners neuer Anwalt, der ehemalige Justizminister Michael Krüger, werfe Eichenseder "wertlose Vertretungsleistungen" im Prozess vor und fordere namens seines Mandanten 39.970 Euro zurück. Eichenseder dazu: "Das ist juristischer Unsinn."
Am 10. März hatte Krüger beim Landesgericht Eisenstadt den Antrag auf Wiederaufnahme des Gassner-Verfahrens eingebracht. Krüger wirft den seinerzeitigen Sachverständigen Matthias Kopetzky und Martin Geyer "Inkompetenz" und "Täuschung des Gerichts" vor. Die beiden Wiener Gutachter wehren sich vehement gegen diese Anschuldigungen.
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