Freitag, 14. März 2003

NEWS: Ferrero sorgt für Protokoll-Wirbel im Vatikan

  • Wieder verheiratete Geschiedene dem Papst ein Dorn im Auge
  • PLUS: Wer wird der neue Papst? Die Kandidaten (Kasten rechts)

Benita Ferrero-Waldner sorgt für Verwirrung im Vatikan. Im Rahmen einer Seligsprechung in Rom sollte eine große Delegation von Ungarn und Österreichern zum Heiligen Vater reisen - allein die Außenministerin, die ebenfalls darunter ist, könnte eine geplante Privat-Audienz platzen lassen. Warum sie der Papst vielleicht nicht empfängt? Die ÖVP-Ministerin ist eine wieder verheiratete Geschiedene, was Johannes Paul II. bekanntlich nicht goutiert...

Zur Seligsprechung des ungarisch-österreichischen Armenarztes Ladislaus Batthyany-Stratmann (1870–1931), die Johannes Paul am 23. März in Rom vornehmen wird, hat sich auch eine große Delegation von Ungarn und Österreichern unter Leitung von Bischof Paul Iby angesagt. Üblicherweise empfängt der Papst Landsleute des Seligen in Privataudienz. Indessen gehören der Gruppe auch die Außenministerin und ihr Gatte Francisco Ferrero Campos an.

Wieder verheiratete Geschiedene dem Papst ein Dorn im Auge
Just dieses Ehepaar könnte nun die päpstliche Audienz platzen lassen, ist doch auch im Vatikan bekannt, dass die ÖVP-Ministerin eine wieder verheiratete Geschiedene ist. Zudem: Ihr aus Spanien stammender Mann war vor seiner Heirat katholischer Priester, der sich wegen Benita laisieren ließ. Der Papst wird die Audienz möglicherweise aus Gesundheitsgründen absagen.

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14.3.2003 14:22