Donnerstag, 13. März 2003

Gendarmerie hob Mädchenhändler im Pinzgau aus

  • Mädchen aus der Dominikanischen Republik in Bordelle gesteckt

Insgesamt neun Mädchen aus der Dominikanischen Republik wurden im vergangenen halben Jahr nach Österreich verfrachtet und in Pinzgauer Bordelle gesteckt. Die Gendarmerie setzte dem Treiben einer dreiköpfigen Bande jetzt allerdings ein Ende.

Eine 40-jährige Dominikanerin sowie zwei österreichische Männer im Alter von 28 und 45 Jahren sollen im vergangenen halben Jahr insgesamt neun Mädchen aus der Dominikanischen Republik in den Pinzgau geholt und dort in verschiedenen Bordellen der Prostitution zugeführt haben, informierte die Sicherheitsdirektion am Donnerstag in einer Aussendung.

Die beiden Männer organisierten die Flüge und die Beantragung der Visa, die Dominikanerin wiederum brachte die Frauen in die Clubs. Die Reisekosten, die von den beiden Männern zunächst vorgestreckt wurden, mussten die Mädchen zu weit überhöhten Preisen in den Bordellen wieder "abarbeiten".

13.3.2003 15:20