IAEO-Konferenz zum Schutz radioaktiver Substanzen
- Atomenergieorganisation lädt gemeinsam mit USA & Russland
600 Experten aus mehr als 110 Ländern diskutieren ab heute in der Wiener Hofburg über Möglichkeiten zur Verbesserung des Schutzes radioaktiver Substanzen, auch vor möglichen Zugriffen von Terroristen. Die dreitägige Tagung wird von der Internationalen Atomenergie-Organisation (IAEO) in Zusammenarbeit mit den Vereinigten Staaten, Russland, der EU und der europäischen Polizeibehörde Europol organisiert.
IAEO-Generaldirektor Mohamed El Baradei und Außenministerin Benita Ferrero-Waldner (V) nehmen Dienstag Vormittag an der Eröffnungssitzung teil.
Radioaktive Substanzen sind weltweit in vielen Bereichen der Medizin, der Industrie, der Landwirtschaft und im Forschungsbereich im Einsatz, schreibt die IAEO auf ihrer Website. In manchen Bereichen seien "relativ große Mengen" derartiger Substanzen vorhanden, die auch missbräuchlich eingesetzt werden könnten.
Das Ziel der dreitägigen Expertentagung besteht darin, die Risken besser einzuschätzen, die langfristige Kontrolle zu verstärken, die Grenzkontrollen zu verbessern und illegalen Handel mit radioaktiven Substanzen zu verhindern. Weiters sollen Möglichkeiten diskutiert werden, wie auf radioaktive Notfälle, die sich aus dem Missbrauch derartiger Substanzen ergeben könnten, richtig reagiert werden kann.
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